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(Oetinger Taschenbuch ~ 432 Seiten ~ 9,99 €)

 Die Arena ist zerstört und Katniss wurde von den Rebellen aus dieser gerettet. Nachdem sie auf der Krankenstation in Distrikt 13, das sich entgegen der Behauptungen vom Kapitol, untertage neu aufgebaut hat wieder zusammengeflickt und aufgepäppelt wurde muss sie sich erst einmal daran gewöhnen, dass sie nun Bewohnerin von Distrikt 13 ist. Allen voran Plutarch Heavensbee möchte Katniss als Spotttölpel für Propagandafilme nutzen, die in ganz Panem Zuversicht und Hoffnung ausstrahlen sollen. Denn für viele ist Katniss ein Symbol der Hoffnung geworden. Denn der Bürgerkrieg ist in jedem Distrikt das noch existiert sehr stark zu merken. Und die Rebellen wollen die restlichen Distrikte auf ihre Seite ziehen um gemeinsam das Kapitol, mit Präsident Snow, zu stürzen.

Nach und nach wird deutlich, dass Peeta der vom Kapitol gefangen gehalten wird, benutzt wird um Katniss zum Kapitol zu locken. Obwohl alle dagegen sind, ist sie bei der Eroberung des Kapitols dabei und beim weiteren Lesen wird bewusst, dass die Eroberung des Kapitols die diesjährigen Hungerspiele sind, nur auf eine noch grausamere und menschenverachtende Art…

Was mich an „die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ positiv überrascht hat ist, dass Suzanne Collins den Schwerpunkt dieses Mal auf die Zwischenmenschlichkeit bzw. allgemein die Menschen im Kapitol und den jeweiligen Distrikten gesetzt hat. So erfährt man als Leser mehr über die Feinde, wie sie denken, handeln und im Allgemeinen ticken. Das hat eine unglaubliche positive Wirkung, dass man als Leser unbedingt weiterlesen muss um natürlich mehr zu erfahren. Auch ist die Art und Weise der Hungerspiele im dritten Teil eine andere, zwar deutlich brutaler und zerstörerischer aber umso packender. Und dann geschieht etwas, mit dem man so gar nicht gerechnet hat…

Auch der dritte Teil von die Tribute von Panem hat mich geflasht, stellenweise hatte ich Angst weiterzulesen, weil es einfach zu fesselnd war. Aber auch auf Tränen ist von Suzanne Collins nicht verzichtet worden. Ein, guter, wenn auch vielleicht nicht perfekter Abschluss einer einzigartigen Dystopie.

5 federnBewertet mit 5 von 5 Federn.

Eine weitere Rezension zum letzten Teil der Panem-Trilogie findet ihr hier.

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