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(Heyne Verlag ~ 128 Seiten ~ 8,99 €)

Als ich auf die Leserunde aufmerksam wurde, war mir klar „das Buch willst du unbedingt haben“ denn, seit November 2013 durfte das Buch auch auf meine WuLi wandern. Umso größer war die Freude, als ich dann wirklich gewonnen habe. Herzlichen Dank an das Team von Wasliestdu.

Jocelyn und Jocelyne sind seit 21 Jahren verheiratet. Sie ist frustriert, er hofft auf gute Wünsche seitdem Verlust ihrer zweiten Tochter. Jocelyne hat den Glauben an ihre Wünsche verloren seit ihre zwei Kinder ihr eigenes Leben haben. Ihre Kinder leben jeweils in der Wahrheit und der Lüge, doch sie selbst kommt aus den Lügen nicht mehr hinaus.

Jocelyne hat früh festgestellt, dass sie nicht in ihren Wünschen leben kann und hat sich mit dem eingefahrenen Leben auseinandergesetzt. Durch einen Lottogewinn könnte man meinen, dass es besser wird. Doch es kommt anders, als man denkt. Jocelyne schreibt sehr bescheidene Listen die, die triste Stimmung auflockern und beim Lesen auch ein Schmunzeln hervorrufen.

An sich finde ich das Buch nicht schlecht. Ein doch schlichter Roman, der die Tiefgründigkeit und große Sehnsucht nach Glück deutlich widerspiegelt. Doch wird auch klar gemacht, auf eine sehr rationale Art und Weise, das Geld nicht alles bedeutet!

Was mich an der Aufmachung des Buches erfreut hat, waren die Knöpfe als Seitenumbruch, das hat auch optisch zum Kurzwarenladen gepasst. Und das Cover ist absolut gelungen.

Jocelyne ist ein wunderbarer klar gezeichneter Charakter auch wenn es mich im letzten Teil sehr aufgeregt hat, dass sie immer noch zögerte. Ihren Mann finde ich dagegen etwas lieblos und zu kalt. Die Zwillinge lockern das doch sehr dunkle Thema mit viel bunter Freude auf.

Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht und auch auf eine ganz bestimmte, nicht ganz definierbare Art berührt. Ich bin sehr froh darüber, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

Eine weitere Rezension findet ihr hier: http://wasliestdu.de/rezension/tiefgruendig-poetisch-schoen

BildBewertet mit 4 1/2 Federn

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Ein Kommentar zu „[Lesefieber] Rezension: Grégoire Delacourt – Alle meine Wünsche

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