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(rororo ~ 432 Seiten ~ Taschenbuch 9,99 €)

Leider hatte ich zu große Erwartungen an „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, denn der Klappentext versprach mir doch etwas mehr. Ich selbst gehöre zu der Generation die nur im Schulunterricht Einblicke in die Teilung erhält. Weil das allerdings nur relativ kurz besprochen wird, hat mich die Thematik wirklich angesprochen.

Denn ich wurde bereits auf den ersten Seiten enttäuscht…ich fand einfach nicht in die Geschichte rein, was durch die „lustlos“ formulierten Sätze noch verstärkt wurde. Es gab keinen definierten Handlungsrahmen, Sprünge in der Zeit und der Charakteren, die ebenfalls nicht zu einem besseren Lesefluss beitrugen.

Der Schreibstil zeugt von keiner großen Spannung, es werden auch keine besonderen sprachlichen Mittel eingesetzt, so dass alles ziemlich platt und gelangweilt wirkt. Der einzige Hoffnungsschimmer den es gab waren die Erzählungen und Situationen die Alexander in Mexico hatte. Leider war das auch schon alles.

Bereits während dem Lesen habe ich mich gefragt, wie es sein kann, dass Eugen Ruge für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ den Deutschen Buchpreis 2011 erhalten. Vielleicht weiß ich zu wenig über die Zeit um mir ein klares Urteil bilden zu können, aber ich habe doch deutlich mehr erwartet.

Eine weitere Rezension zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ findet ihr hier: http://wasliestdu.de/rezension/zu-grosse-erwartungen

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2 Kommentare zu „[Lesefieber] Rezension: Eugen Ruge – In Zeiten des abnehmenden Lichts

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